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02.12.2013 Druckversion

Die Perle

Die wertvollsten sind die Orient-Perlen. Sie bilden sich in Muscheln um zufällige Einschlüsse.
Zuchtperlen sind zwar auch natürlich in einer Muschel gewachsene Perlen, aber der Vorgang, der eine Muschel überhaupt veranlasst, eine Perle zu bilden, wird manipuliert, und zwar durch Einpflanzen eines Perlmuttkerns in die Muschel.

Süsswasserperlen gibt es in Flüssen und Seen (dann sind sie natürlich entsprechend wertvoller und teurer) oder aber auch als Zuchtperlen. Bis Perlen Erbsengröße erreichen, können zwischen zehn und fünfzig Jahre vergehen. Süßwasserperlen haben im Gegensatz zu Orientperlen eine eher farbige Haut (Lüster).

Schwarze Perlen stammen aus Gewässern, unter denen Vulkane aktiv waren bzw. sind. Oder sie werden in Gewässern gezüchtet, denen regelmäßig schwarze Farbe beigemischt wird.
Auch sogenannte Barock-Perlen, erkennbar an ihrer unrunden Form, gibt es wild gewachsen und gezüchtet.

Südsee-Perlen sind größer als Perlen aus anderen Herkunftsländern, weil auch die Muscheln, in denen sie wachsen, wesentlich größter sind als die Muscheln bei uns. Der Wert von echten Perlen hängt von Ihrem Gewicht (Grain, vom lat. Granum = Korn) ab. Ein Grain sind 0,05 Gramm. Zuchtperlen werden nach Durchmesser und Schönheit (also Farbe, Form und Lüster) bewertet.

Nur ein absoluter Experte kann echte Perlen von Zuchtperlen unterscheiden. Aber auch die können sehr wertvoll und damit teuer sein.

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